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Was hilft gegen Schuppen?



Im Internet findet man eine Vielzahl unterschiedlicher Tipps zur Behandlung von Schuppen. Doch um zu verstehen was wirklich hilft, muss man erst einmal verstehen welche Arten von Schuppen es gibt und wie diese entstehen. Denn Schuppen sind nicht gleich Schuppen.


Welche Arten von Schuppen gibt es?

Schuppen können unterschiedliche Areale betreffen. Schuppen können im Bereich

der Kopfhaut, der Haare, aber auch am Bart auftreten. Außerdem kann es zu einer Biildung von Schuppen im Bereich der Ellbogen oder Knie kommen.


Aber was sind Schuppen eigentlich? Bei Schuppen handelt es sich meist um abgestorbene Zellen der Haut. Diese können jedoch sehr unterschiedlich in ihrer Erscheinungsform ausfallen. Schuppen können klein und fein aber auch groß und fest sein. Sie können außerdem an fast allen Stellen unseres Körpers auftreten.


Schuppen sind nicht immer ein Hinweis auf eine Krankheit. Aber bei starker Schuppenbildung oder Verdacht auf eine abnormale Veränderung empfiehlt sich eine Kontrolle durch einen Hautarzt.

Kommt es zu einer krankhaft vermehrten Schuppenbildung ist dies oft auf eine Verhornungsstörung zurückzuführen. Hiervon können einzelne oder mehrere Bereiche betroffen sein. Die Ursachen für eine übermäßige Schuppenbildung kann autoimmun bedingt, aber auch erblich oder in Folge von äußeren Umweltfaktoren (Hitze, Kälte) auftreten.



Wie entstehen Schuppen auf unserer Haut?

In der obersten Schicht der Haut, der sogenannten Oberhaut oder Epidermis, kommt es ständig zu Neubildung hornbildender Zellen, diese werden auch als Keratinozyten bezeichnet. Sie machen den Großteil dieser Hornhautschicht aus. Im Lauge von etwa vier Wochen wandern diese Zellen zunehmend an die Oberfläche, wo die Zellen absterben und zu einer Hornzelle (Korneozyt) werden. Diese Fallen im Laufe der Zeit ab und es stehen Schuppen. Eine Schuppe ist folgich ein Verband aus zusammenhängenden toten Zellen.


Wann sollte man mit Schuppen zum Hautarzt?

Schuppen können in Folge einer Vielzahl von Krankheit auftreten. Erbliche Veranlagung, autoimmune Fehlregulation oder äußere Faktoren können mögliche Ursachen darstellen.


Kommt es zu einem zu schnellen Wachstum an Zellen, so wird dies als Proliferationshyperkeratose bezeichnet. Werden zu viele Keratinozyten gebildet, kann die oberste Zellschicht nicht schnell genug wieder abgestoßen werden.Bei der Schuppenflechte (Psoriasis) beträgt der Zyklus beispielsweise nur ein paar Tage statt einigen Wochen.


Eine weitere mögliche Ursache ist ein verlangsamter Abstoßungsprozess. Somit können weniger Zellen abgestoßen werden und die oberste Hautschicht verdickt sich.


Bei Sebirrhoischen Schuppen kommt es wiederum aufgrund einer erhöhten Talgproduktion in bestimmten Bereichen zu Veränderungen. Besipielsweise kann bei erhöhter Talgproduktion (z.B. im Kopfbereich) in Folge des hohen Fettgehalts es zu einer Vergrößerung der Zellen und zu Seborrhoischen Schuppen kommen - z.B. Seborrhoisches Ekzem.



Dabei können folgende Arten von Schuppen unterschieden werden:


  • seborrhoische Schuppen (z.B. Seborrhoische Dermatitis)

  • psoriasiforme Schuppe n(z.B. Schuppenflechte)

  • exfoliative Schuppen (z.B. Entzündungen mit Reaktion der Haut)

  • ichthyosiforme Schuppung (z.B. Ichthyose)

  • pytiriasiforme Schuppung (z.B. Schwitzpilz - Pytiriasis versicolor )

Was kann man gegen Hautschuppen unternehmen?

Die genaue Behandlung richtet sich nach der Ursache. Daher sollte nicht einfach selbstständig eine Therapie oder Behandlung begonnen werden, sondern vorab eine eine Diagnose durch einen Hautarzt erfolgen. Eine gute Therapie sollte immer speziell für den Patienten optimiert werden.



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